Warum Sie für jedes Unternehmen sinnvoll sind

Brand­an­zeigen sind in Mar­keting-Kreisen nicht unum­stritten. Manche sagen, es sei ver­schwen­detes Geld. Doch Brand­an­zeigen bei Google haben einige große Vor­teile, die Mar­ken­kam­pagnen durchaus zu einer loh­nenden Inves­tition machen.

Eine Brand­an­zeige ist nichts anderes als eine Google AdWords-Anzeige. Anstatt die Anzeige jedoch auf bestimmte Key­words und häufige Such­an­fragen hin zu schalten, gestalten Sie die Kam­pagne auf Ihre Brand, also Ihren Unter­neh­mens­namen. Sucht jemand bei Google nach Ihrem Unter­nehmen, erscheint die ent­spre­chende AdWords-Anzeige also ganz oben.

Jetzt werden Sie sich viel­leicht fragen, warum Sie das machen sollten? Bei den orga­ni­schen Such­ergeb­nissen taucht Ihre Homepage ja mit hoher Wahr­schein­lichkeit sowieso schon weit oben auf, zumindest wenn Sie die wich­tigsten SEO-Grund­lagen bei der Gestaltung Ihrer Seite beachtet haben. Dennoch kann sich eine Brand­an­zeige lohnen.

Ihre Marke auf jeden Fall ganz oben

Je weiter oben ein Such­ergebnis bei Google erscheint, desto häu­figer wird es geklickt. Wer nach Ihrer Marke sucht, sollte Sie daher an erster Stelle finden. Ver­lassen Sie sich auf die orga­ni­schen Such­ergeb­nisse, ist das nicht immer der Fall. Wird Ihr Fir­menname mit einem anderen Begriff kom­bi­niert, bei­spiels­weise einer Stadt, klappt das oft nicht mehr. Sie über­lassen dann unter Umständen unfrei­willig Mit­be­werbern das Feld. 

Es ist sogar möglich, dass Mit­be­werber AdWords-Anzeigen auf Ihren Namen schalten, vor allem in sehr wett­be­werbs­in­ten­siven Branchen. Das ver­stößt noch nicht einmal gegen die Wer­be­richt­linien von Google, so lange es sich nicht um eine geschützte Marke handelt. Es darf nur der Fir­menname nicht in der Anzeige erscheinen​.Mit einer Brand-Anzeige sind Sie deshalb auf der sicheren Seite und stehen defi­nitiv ganz oben.

Ver­gessen Sie auch nicht den psy­cho­lo­gi­schen Faktor. Nicht jeder Inter­net­nutzer weiß, dass die ganz oben ange­zeigten Seiten bezahlte Anzeigen sind oder inter­es­siert sich dafür. Viele sehen einfach nur, dass Ihre Marke besonders groß und präsent dar­ge­stellt wird. Ist das Such­ergebnis für ein Unter­nehmen so präsent, weisen die Nutzer ihm in der Regel eine hohe Repu­tation zu, zumindest sub­jektiv.

Höhere Sichtbarkeit für Ihre Marke

Durch die Mög­lich­keiten der Anzei­gener­wei­terung fällt eine AdWords-Anzeige deutlich mehr ins Auge als ein gewöhn­liches Such­ergebnis. Sie ist schlicht und ergreifend größer. Zudem haben Sie die Mög­lichkeit, auf bestimmte Angebote hin­zu­weisen.

Negative Suchergebnisse kompensieren

Fehler in der Pro­duktion oder der Kun­den­be­treuung können immer mal pas­sieren. Leider ver­gisst das Internet nie. Ein Problem kann bei Ihnen längst behoben sein, die ent­spre­chend nega­tiven Berichte tauchen jedoch in den Such­ergeb­nissen noch immer weit oben auf, wenn jemand nach Ihrer Marke sucht. 

Suchen Sie einfach einmal selbst nach Ihrem Fir­men­namen. Tauchen irgendwo negative Bewer­tungen auf? Dann sollten Sie unbe­dingt eine Brand­an­zeige schalten. Allein schon, weil auf diese Weise etwaige negative Ein­träge weiter nach unten rut­schen, am besten gleich auf die zweite Seite.

Die Klickpreise sind günstig

Den Preis für Google Ads bestimmen Sie ja im Prinzip selbst: Sie geben ein Gebot pro Klick ab. Welche bezie­hungs­weise wessen Anzeige bei einer bestimmten Such­an­frage dann wirklich erscheint, wird in einer Art Auktion ent­schieden. Wenn auf eine Such­an­zeige viele Unter­nehmen bieten, kann das natürlich teuer werden. Brand-Anzeigen sind jedoch meist schon für niedrige Gebote zu haben. Sie müssen um Ihren Mar­ken­namen als Keyword schließlich nicht mit Mit­be­werbern kämpfen. Deshalb bewegen sich die Klick­preise für Brand­an­zeigen meistens im Cent-Bereich.

Gesteigerter Qualitätsfaktor

Google schätzt die Qua­lität von Anzeigen, Lan­ding­pages und Key­words und gibt einen soge­nannten Qua­li­täts­faktor an. In diesen Faktor fließen bei­spiels­weise die Anzei­gen­re­levanz, die vor­aus­sicht­liche Klickrate oder auch die Nut­zer­er­fah­rungen mit Ihrer Lan­dingpage ein. Es wird aber jeweils die Per­for­mance des ganzen Kontos ein­be­zogen. 

Je rele­vanter eine Anzeige, desto höher der Qua­li­täts­faktor. Er wird auf einer Skala von 1 bis 10 fest­gelegt. Wird eine Anzeige mit einem hohen Qua­li­täts­faktor belegt, bedeutet das eine höhere Anzei­gen­po­sition und geringere Kosten.

Brand-Key­words haben prak­ti­scher­weise einen sehr guten Qua­li­täts­faktor. Das kann die Qua­li­täts­fak­toren anderer Key­words erhöhen und damit die Klick­preise senken.

Anzeigen testen

Sie können Brand­an­zeigen sehr gut nutzen, um ver­schiedene Anzeigen, Wer­be­bot­schaften oder Nut­zer­an­sprachen zu testen. Durch den recht hohen Traffic sind Aus­wer­tungen schon nach kurzer Zeit möglich. Sie können ver­schiedene Anzeigen gegen­ein­ander testen. Mit den nor­malen orga­ni­schen Such­ergeb­nissen funk­tio­niert das so nicht.

Andere Werbemaßnahmen auswerten

Wenn Sie Geld in klas­sische Mar­ke­ting­kam­pagnen inves­tieren oder viel Wert auf Social-Media-Mar­keting legen, helfen Ihnen Brand­an­zeigen dabei, den Erfolg zu bewerten. Funk­tio­niert die Kam­pagne, werden Sie mehr Klicks auf Ihren Brand­an­zeigen auf­weisen. Theo­re­tisch würde das zwar auch über die orga­ni­schen Such­ergeb­nisse auf Ihren Unter­neh­mens­namen funk­tio­nieren. Nur weist Google Ana­lytics diese kaum noch aus. Bei Brand­an­zeigen dagegen wird jeder Klick erfasst. 

Fazit: Brand­an­zeigen haben eine Menge Vor­teile. Sie steigern die visuelle Auf­merk­samkeit für die Ergeb­nisse Ihres Unter­nehmens, können Mit­be­werber bes­ten­falls aus­stechen und sind sogar hilf­reich gegen negative Such­ergeb­nisse. Sie können Brand­an­zeigen zum Testen ver­schie­dener Anzeigen nutzen und den Qua­li­täts­faktor bei Google außerdem so steigern, dass Sie sogar noch Geld sparen. Bedenkt man, dass die Kosten für Brand­an­zeigen extrem niedrig sind, lohnt sich eine Brand­an­zeige also auf jeden Fall.